
Leonardo hat es in der Kategorie ‚Haushalt und Geschenke’ unter die ersten drei Gewinner als „familienfreundliches Unternehmen“ geschafft.
Zugrunde liegt eine deutschlandweite Kundenbefragung, mit der die Familienfreundlichkeit von insgesamt 409 Unternehmen aus 61 Branchen
auf den Prüfstand gestellt wurde. Der „Family Experience Score“ (FES) bildet die Basis für die branchenspezifischen Rankings
„Familienfreundliche Unternehmen 2016“. Der FES wurde in Kooperation mit dem Institut für Psychologie der Goethe-Universität
Frankfurt am Main entwickelt und von der Beratungs- und Analysegesellschaft Service Value GmbH durchgeführt.
Bereits im dritten Jahr stellt die Service Value GmbH die Familienfreundlichkeit von Unternehmen auf den Prüfstand.
Zur Ermittlung der Familienfreundlichkeit von Unternehmen bewertet eine repräsentativen Gruppe von Kunden,
die in Haushalten mit einem oder mehreren Kindern leben, die folgenden acht Kriterien zum jeweiligen Unternehmen:
1. Das Produkt- und Dienstleistungsangebot ist auf Familien und Kinder ausgerichtet.
2. Die Mitarbeiter sind familien- und kinderfreundlich.
3. Ich fühle mich mit meinem Kind dort gut aufgehoben.
4. Zusatzleistungen für Familien und Kinder (z. B. Spielangebote, Aufenthaltsmöglichkeiten) werden angeboten.
5. Die Umfeldgestaltung (z. B. Filiale, Shop) ist familien- und kindgerecht.
6. Getroffene Aussagen und Versprechen gegenüber Familien und Kindern werden eingehalten.
7. Bedürfnisse von Familien und Kindern werden erfüllt.
8. Das Preis-Leistungs-Verhältnis für Familien und Kinder ist angemessen.
Im Wirtschaftsleben kommt der Familie als Konsumentengemeinschaft eine besondere Bedeutung zu, da sie oftmals über eine hohe Kaufkraft verfügt. Ausgangsbasis für die Analyse der familiären Kaufentscheidungen ist nicht zuletzt die Tatsache, dass etwa Dreiviertel der Vorschläge beim Einkauf vom Kind kommen.
Fast 70 Prozent dieser Vorschläge landen tatsächlich im Einkaufswagen. Die Familien- und Kinderorientierung der Unternehmen sollte daher die Bedürfnisse und Erwartungen einzelner oder mehrerer Familienmitglieder wirksam berücksichtigen und erfüllen.
Doch schwingt bei jedem noch so ausgefeilten Vermarktungs- und Verkaufskonzept auch ein ideeller, humaner, mitmenschlicher Faktor mit. Nur wer wirklich spürt und erfährt, dass er um seiner selbst willen freundlich und respektvoll behandelt wird, fühlt sich ganzheitlich gesehen – auch als Kunde und ganz besonders als Kind.
Wer dieses Gefühl vermisst wird sich früher oder später abwenden. Damit sich die Kundschaft wohl fühlt braucht es kluge und begeisternde Dienstleistungen, die weit über das Kernangebot hinausgehen. Insofern verwirklichen familienfreundliche Unternehmen einen ganzheitlichen Ansatz, der aus guten Gründen Kunden an sie bindet.
